Jugendfeuerwehr Karlsruhe

Berichte

Wolfartsweier: Bergdorfübung der Jugendfeuerwehr

Mit Blaulicht und Sirenen rückten die Jugendfeuerwehren aus Stupferich, Wettersbach, Hohenwettersbach und Wolfartsweier am letzten Samstag an der Gärtnerei Postweiler und Hügel an.

 

Rauch kam aus der Scheune, ein Traktor brannte und es galt, Kinder aus der brennenden Scheune zu retten. Fast wie die Großen meisterten sie ihre Aufgaben und löschten das Feuer. Während die meisten Jugendlichen sich auf die Menschenrettung und auf die brennende Scheune konzentrierten wurde es für einige Mitglieder der Jugendfeuerwehr Stupferich, unterstützt von Kameradinnen und Kameraden der Jugendfeuerwehr Aue, ernst.

 

Der brennende Traktor musste mit Schaum gelöscht werden und stellte einen Teil der Prüfung der Jugendflamme 3 dar. Alle Jugendlichen waren sehr gut auf diese Übung vorbereitet und meisterten ihre Aufgaben mit Bravur. Zur bestandenen Jugendflamme 3 wünschen wir alles Gute.

 

Die Jugendfeuerwehr Wolfartsweier bedankt sich für das Zahlreiche Erscheinen der Ortschaftsräte, Vertretern der Branddirektion und  der Bewohner aus Wolfartsweier. Außerdem richten wir unseren Dank an die Gärtnerei Postweiler /Hügel und an die vielen freiwilligen Helfer, die uns diesen Tag ermöglicht haben. Nicht zu vergessen sind auch unsere Feuerwehrköche Horst Schnerring und Hermann Postweiler, die für das leibliche Wohl aller Jugendgruppen gesorgt haben.

Stefanie Huber

Grötzingen: Jugendfeuerwehr trifft die Luftrettung

Blick hinter die Kulissen

Die Jugendlichen der Feuerwehr Grötzingen haben kürzlich die Möglichkeit gehabt, den Rettungshelikopter Christoph 43 aus nächster Nähe zu betrachten. In regelmäßigen Abständen veranstaltet die Jugendfeuerwehr im Rahmen der wöchentlichen Übungsabenden einen Blick hinter die Kulissen von Orten und Institutionen, die sonst nicht einfach für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Dieses Mal ging es zur Karlsruher Station der DRF Luftrettung an den St. Vincentius-Kliniken.

 

1666 Mal ist der Helikopter im vergangenen Jahr abgehoben und deckte insgesamt einen Umkreis von 70 Kilometer rund um Karlsruhe ab. Die Crew ist dabei immer von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang unterwegs.

 

Knapp zwei Stunden nahmen sich der Pilot und ein Rettungsassistent Zeit um die vielen Fragen der Jugendlichen zu beantworten und den Alltag im Rettungshelikopter zu erklären. Auch wenn es viele Jugendlichen wollten: Ein Rundflug war leider nicht möglich.

 

Infos: www.jugend.feuerwehr-groetzingen.de

kau

Wolfartsweier: Vom Kleinwagen zum Cabrio

Die Jugendfeuerwehr Wolfartsweier hat am Samstag, den 17.10.15 ein TH-Wochenende für ihre Kinder und Jugendlichen veranstaltet. TH bedeutet Technische Hilfeleistung. Darunter fallen Aufgaben, welche nichts mit Feuer zu tun haben. Den Jugendlichen wurde gezeigt wie man sich verhält, wenn zum Beispiel eine Person nach einem Verkehrsunfall in einem Auto eingeklemmt ist.


Das Wochenende für die Jugendlichen startete mit den Grundlagen der Technischen Hilfeleistung. Auch die Theorie darf natürlich nicht vernachlässigt werden, es geht ja nicht nur darum Fahrzeuge kaputt zu machen, auch wenn dies den Jugendlichen sicher am besten gefallen hat. Nach Anbruch der Dunkelheit wurde die erlernte Theorie in die Praxis umgesetzt: Ausleuchten von Einsatzstellen. Zur Unterstützung bei dieser Ausbildungseinheit kam die Freiwillige Feuerwehr Karlsruhe Abteilung Durlach dazu, mit Ihrem Sonderfahrzeug Gerätewagen Licht (GW Licht). Auf diesem Fahrzeug befindet sich ein 10m hoher Lichtmast, welcher wesentlich höher und heller ist, als das Stativ mitsamt den Scheinwerfern der Abteilung Wolfartsweier, welches mühsam von Hand aufgebaut werden muss.


An dieser Stelle möchte sich die Abteilung Wolfartsweier  herzlich bei der Abteilung Durlach für Ihre Unterstützung bedanken. Die Kinder und Jugendlichen konnten an diesem Abend nicht nur Bekanntschaft mit dem GW Licht machen sondern auch erste Fertigkeiten mit dem hydraulischen Rettungsgerät, zum Beispiel dem Spreizer, erlernen.


Ein weiteres Highlight des Abends war die Übernachtung im Feuerwehrhaus. Am nächsten Morgen ging es dann richtig los. Nach dem Frühstück durften die Jugendlichen das erlernte in die Tat umsetzten. Vom örtlichen Autohaus Mössinger wurde der Feuerwehr ein Auto zur Verfügung gestellt.


Die Jugendlichen entfernten in kleinen Gruppen die Scheiben, die Türen und schafften eine sogenannte Fußraumöffnung. Nachdem auch das Dach abgenommen war, konnte man nicht mehr viel von dem Auto erkennen. All  diese Maßnahmen werden benötigt, wenn eine Person wirklich in ihrem Auto eingeklemmt wurde.


Die Jugendlichen haben ihre Arbeit gut gemacht und bewiesen, dass auch sie das schwere hydraulische Rettungsgerät beherrschen und wissen wie man damit umzugehen hat.


Die  Ausbilder der Jugendfeuerwehr Wolfartsweier haben sich für dieses Wochenende viel vorgenommen und die Jugendlichen konnten viel lernen. Im Namen der Jugendlichen möchte ich mich ganz Herzlich bei den Ausbildern für ihren Aufwand und dafür, dass sie ihr Wochenende für uns geopfert haben, ganz herzlich bedanken. Dieser Dank gilt natürlich auch dem Autohaus Mössinger, ohne dessen Unterstützung wir solche Ausbildungen nicht durchführen könnten.


Lauren Gunser
Jugendfeuerwehr Wolfartsweier

Grötzingen: Jugendfeuerwehr im hohen Norden

 

 

 

 

Gleich zu Beginn der Sommerferien machte sich die Jugendlichen der Feuerwehr Grötzingen auf den Weg nach Hamburg zu ihrer diesjährigen Freizeit. Auf einem Zeltplatz direkt an der Elbe wurden die Zelte für die bevorstehende Woche aufgeschlagen. Während das Wetter am ersten Tag noch sehr wechselhaft war, klarte es glücklicherweise auf und blieb auch bis zum Schluss sehr gut. So war es an jedem Abend nach dem Programm möglich, noch ein Bad in Elbe zu nehmen und sich am Strand zu sonnen.

 

Auf dem abwechslungsreichen Programmplan stand am ersten Tag ein Besuch der Ausstellung „Dialog im Dunkeln“. Dabei führen Blinde und Sehbehinderte durch völlige Dunkelheit und entführen so die Gäste in ihre Welt. Die Jugendlichen waren fasziniert, wie man mithilfe seiner Hände und seiner Ohren aber ohne Augen „sehen“ und sich zurechtzufinden, kann. Während einer Stadtrundfahrt konnte der Feuerwehrnachwuchs die Hansestadt etwas besser kennenlernen. Vom Turm der St. Michaelis Kirche, dem „Michel“, hatten alle eine Aussicht über die ganze Stadt. Mit einer Schiffsrundfahrt konnten die Wasserseite der Stadt und der Hafen genauer begutachtet werden.

 

Auch die folgenden Tage hatten für jeden etwas zu bieten. So wurde der Tierpark Hagebeck, der sonntägliche Fischmarkt, das Miniaturwunderland und das Chocoversum besucht. Dort konnten sich die Jugendlichen die Reise der Schokoladenbohne nachverfolgen und natürlich viel probieren. Ein Höhepunkt war auch die Besichtigung der Hamburger Berufsfeuerwehr, die dort auch für den Rettungsdienst zuständig ist. Mehr als vier Stunden nahm man sich dort Zeit, um eine Vielzahl an Fahrzeugen und zwei verschiedene Wachen zu zeigen. Am Ende durfte sogar das Feuerlöschboot begutachtet werden.

 

Bei strahlendem Sonnenschein wurden dann nach einer Woche schon wieder die Zelte abgebaut und in die Autos verladen.

 

Bilder vom Zeltlager gibt’s online unter www.jugend.feuerwehr-groetzingen.de.

kau

Grötzingen: Tiefgarage in Brand

24h-Übung der Jugendfeuerwehr Grötzingen

So einen heißen Tag der Berufsfeuerwehr gab es in Grötzingen auch noch nicht: Bei bis zu 39 Grad hielten sich die Jugendlichen rund um das Feuerwehrhaus auf, immer in spannender Erwartung wann der Funkmeldeempfänger einen Alarm ankündigt. Die Temperaturen erträglich machte vor allem der mit Feuerwehr-Gegenständen gebaute Pool und ein improvisierte Sonnensegel.

 

Pünktlich um 15 Uhr am Samstag waren alle Vorbereitungen getroffen und das Feuerwehrhaus für die kommenden 24 Stunden gerüstet. Bereits nach einer halben Stunde mussten die Jugendlichen erstmals den Pool verlassen um zu einer simulierten Einsatzstelle zu fahren. Im Sportheim des VfB Grötzingen war laut Meldung eine Person in einer hilfsbedürftigen Lage. Die erste Einsatzmannschaft konnte die Person nach kurzer Suche finden und anschließend versorgen. Nur wenigen Minuten nach der Alarmierung des ersten Zuges, wurde auch der zweite Zug zu einem Einsatz gerufen. Aus den Fenstern des Hasenheims drang Rauch. Mit den selbst gebauten Atemschutzgeräten gingen die Trupps unter den zahlreichen Augen der per SMS benachrichtigten Eltern sofort auf die Suche nach den vermissten Personen. Bereits nach kurzer Zeit konnten die Opfer gefunden und anschließend versorgt werden.

 

Zurück am Feuerwehrhaus durften sich alle erst einmal wieder nach der getanen Arbeit ausruhen. Glücklicherweise ließ der nächste Einsatz bis in die kühleren Abendstunden auf sich warten. Auf dem Gelände eines Bauernhofes im Brühl wurde ein außer Kontrolle geratenes Auto angenommen, welches zwei Personen angefahren und verletzt hat. Auch diese Situation konnte die Jugend-Mannschaft dank den regelmäßigen Übungensabenden ohne weiteres meistern.

 

Die folgende Nacht blieb ruhig, so dass die Jugendlichen die Nacht ungestört verbringen konnten. Dafür meldete sich der Alarm bereits um 7 Uhr wieder, eine Gartenhütte hatte laut Meldung zu brennen begonnen. Diese Meldung bestätigte sich, doch innerhalb kürzester Zeit konnten die Flammen gelöscht werden. Zurück im Feuerwehrhaus hat der zweite Zug bereits mit den Vorbereitungen für das Frühstück begonnen. Und da auch der Sonntag mit sommerlichen Temperaturen begann, entschloss sich das Betreuer-Team die Ausbildung spontan an den Grötzinger Baggersee zu verlegen. Glücklicherweise erst nach dem stärkenden Mittagessen war erneut ein Einsatz der Jugendfeuerwehr gefragt. Aus der Tiefgarage der Begegnungsstätte drang simulierter Rauch, Personen wurden im Inneren vermisst. Abgestellte Autos erschwerten zwar die Suche, dennoch konnten alle Verletztendarsteller gefunden und aus dem Brandrauch gerettet werden. Den Abschluss des einsatzreichen Wochenendes bildete ein kleiner Papierkorbbrand, der mit ein wenig Wasser schnell gelöscht wurden konnte.

 

Ehe es sich die Jugendlichen versahen, war die 24h-Übung auch schon wieder vorbei. Sie hat gezeigt, was die jungen Feuerwehrleute alles bereits in der Ausbildung gelernt haben, aber auch wo es noch kleine Wissenslücken gibt.

 

„Vielen Dank an alle, die ein Gebäude oder Grundstück für eine Übung bereitgestellt haben“, betont Jugendwart Philipp Schuhmacher.
Infos und Bilder gibt es unter www.jugend.feuerwehr-groetzingen.de

kau

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