Jugendfeuerwehr Karlsruhe

Berichte

Grötzingen: Jugendfeuerwehr im hohen Norden

 

 

 

 

Gleich zu Beginn der Sommerferien machte sich die Jugendlichen der Feuerwehr Grötzingen auf den Weg nach Hamburg zu ihrer diesjährigen Freizeit. Auf einem Zeltplatz direkt an der Elbe wurden die Zelte für die bevorstehende Woche aufgeschlagen. Während das Wetter am ersten Tag noch sehr wechselhaft war, klarte es glücklicherweise auf und blieb auch bis zum Schluss sehr gut. So war es an jedem Abend nach dem Programm möglich, noch ein Bad in Elbe zu nehmen und sich am Strand zu sonnen.

 

Auf dem abwechslungsreichen Programmplan stand am ersten Tag ein Besuch der Ausstellung „Dialog im Dunkeln“. Dabei führen Blinde und Sehbehinderte durch völlige Dunkelheit und entführen so die Gäste in ihre Welt. Die Jugendlichen waren fasziniert, wie man mithilfe seiner Hände und seiner Ohren aber ohne Augen „sehen“ und sich zurechtzufinden, kann. Während einer Stadtrundfahrt konnte der Feuerwehrnachwuchs die Hansestadt etwas besser kennenlernen. Vom Turm der St. Michaelis Kirche, dem „Michel“, hatten alle eine Aussicht über die ganze Stadt. Mit einer Schiffsrundfahrt konnten die Wasserseite der Stadt und der Hafen genauer begutachtet werden.

 

Auch die folgenden Tage hatten für jeden etwas zu bieten. So wurde der Tierpark Hagebeck, der sonntägliche Fischmarkt, das Miniaturwunderland und das Chocoversum besucht. Dort konnten sich die Jugendlichen die Reise der Schokoladenbohne nachverfolgen und natürlich viel probieren. Ein Höhepunkt war auch die Besichtigung der Hamburger Berufsfeuerwehr, die dort auch für den Rettungsdienst zuständig ist. Mehr als vier Stunden nahm man sich dort Zeit, um eine Vielzahl an Fahrzeugen und zwei verschiedene Wachen zu zeigen. Am Ende durfte sogar das Feuerlöschboot begutachtet werden.

 

Bei strahlendem Sonnenschein wurden dann nach einer Woche schon wieder die Zelte abgebaut und in die Autos verladen.

 

Bilder vom Zeltlager gibt’s online unter www.jugend.feuerwehr-groetzingen.de.

kau

Grötzingen: Tiefgarage in Brand

24h-Übung der Jugendfeuerwehr Grötzingen

So einen heißen Tag der Berufsfeuerwehr gab es in Grötzingen auch noch nicht: Bei bis zu 39 Grad hielten sich die Jugendlichen rund um das Feuerwehrhaus auf, immer in spannender Erwartung wann der Funkmeldeempfänger einen Alarm ankündigt. Die Temperaturen erträglich machte vor allem der mit Feuerwehr-Gegenständen gebaute Pool und ein improvisierte Sonnensegel.

 

Pünktlich um 15 Uhr am Samstag waren alle Vorbereitungen getroffen und das Feuerwehrhaus für die kommenden 24 Stunden gerüstet. Bereits nach einer halben Stunde mussten die Jugendlichen erstmals den Pool verlassen um zu einer simulierten Einsatzstelle zu fahren. Im Sportheim des VfB Grötzingen war laut Meldung eine Person in einer hilfsbedürftigen Lage. Die erste Einsatzmannschaft konnte die Person nach kurzer Suche finden und anschließend versorgen. Nur wenigen Minuten nach der Alarmierung des ersten Zuges, wurde auch der zweite Zug zu einem Einsatz gerufen. Aus den Fenstern des Hasenheims drang Rauch. Mit den selbst gebauten Atemschutzgeräten gingen die Trupps unter den zahlreichen Augen der per SMS benachrichtigten Eltern sofort auf die Suche nach den vermissten Personen. Bereits nach kurzer Zeit konnten die Opfer gefunden und anschließend versorgt werden.

 

Zurück am Feuerwehrhaus durften sich alle erst einmal wieder nach der getanen Arbeit ausruhen. Glücklicherweise ließ der nächste Einsatz bis in die kühleren Abendstunden auf sich warten. Auf dem Gelände eines Bauernhofes im Brühl wurde ein außer Kontrolle geratenes Auto angenommen, welches zwei Personen angefahren und verletzt hat. Auch diese Situation konnte die Jugend-Mannschaft dank den regelmäßigen Übungensabenden ohne weiteres meistern.

 

Die folgende Nacht blieb ruhig, so dass die Jugendlichen die Nacht ungestört verbringen konnten. Dafür meldete sich der Alarm bereits um 7 Uhr wieder, eine Gartenhütte hatte laut Meldung zu brennen begonnen. Diese Meldung bestätigte sich, doch innerhalb kürzester Zeit konnten die Flammen gelöscht werden. Zurück im Feuerwehrhaus hat der zweite Zug bereits mit den Vorbereitungen für das Frühstück begonnen. Und da auch der Sonntag mit sommerlichen Temperaturen begann, entschloss sich das Betreuer-Team die Ausbildung spontan an den Grötzinger Baggersee zu verlegen. Glücklicherweise erst nach dem stärkenden Mittagessen war erneut ein Einsatz der Jugendfeuerwehr gefragt. Aus der Tiefgarage der Begegnungsstätte drang simulierter Rauch, Personen wurden im Inneren vermisst. Abgestellte Autos erschwerten zwar die Suche, dennoch konnten alle Verletztendarsteller gefunden und aus dem Brandrauch gerettet werden. Den Abschluss des einsatzreichen Wochenendes bildete ein kleiner Papierkorbbrand, der mit ein wenig Wasser schnell gelöscht wurden konnte.

 

Ehe es sich die Jugendlichen versahen, war die 24h-Übung auch schon wieder vorbei. Sie hat gezeigt, was die jungen Feuerwehrleute alles bereits in der Ausbildung gelernt haben, aber auch wo es noch kleine Wissenslücken gibt.

 

„Vielen Dank an alle, die ein Gebäude oder Grundstück für eine Übung bereitgestellt haben“, betont Jugendwart Philipp Schuhmacher.
Infos und Bilder gibt es unter www.jugend.feuerwehr-groetzingen.de

kau

Wettersbach: Filmprojekt zum Stadtgeburtstag

Nachdem die Jugendfeuerwehr Wettersbach als Filmpartner für das Projekt "MyBloxx - Film dein Viertel" des Karlsruher Stadtgeburtstags ausgewählt wurde (wir berichteten) und in einigen Vortreffen bereits fleißig geplant wurde, war es am Montag, dem 04. Mai 2015, endlich soweit: die Endfassung des Filmes wurde gedreht. Hierbei wurde von Wettersbach aus gefilmt, wie 300 Luftballons über dem gesamten Ortsgebiet von Wettersbach verteilt in den Himmel steigen.

Die Premiere des Filmes findet am 22. Juni 2015 um 19:30 Uhr im Pavillon des Stadtgeburtstags statt.

Grötzingen im Länderduell

Die Jugendfeuerwehr der Abteilung Grötzingen hat sich einem Länderduell der Jugendfeuerwehr aus dem benachbarten Weingarten gestellt. Dabei galt es für die Jugendlichen aus dem Stadtkreis Karlsruhe in einer Reihe von Minispielen die Wehr aus dem „anderen Land“, dem Landkreis Karlsruhe, zu bezwingen. Erfreulicherweise folgte eine Vielzahl von Jugendlichen aus Weingarten der Einladung, die extra für den Wettkampf ihren normalen Übungsabend von Freitag auf einen Mittwoch vorverlegten.

Die Regeln waren schnell erklärt: Die Jugendfeuerwehren traten in Denk- und Bewegungsspielen gegeneinander an. Der Sieger erhielt für jedes Spiel Punkte, die von Spiel zu Spiel mehr wurden. Gestartet wurde mit einem Hindernisrennen, bei dem Wasser in den Jugendfeuerwehrhelmen, über Barrieren in eine Wasserspritze gefüllt werden sollte. Anschließend musste ein Jugendlicher blind, mithilfe von Zurufen der Zuschauer, einen Dosenturm mit dem Wasserstrahl abräumen. Mit einem kleinen Vorsprung konnte die Feuerwehr aus Weingarten hier den ersten Punkt einsammeln. Fingerspitzengefühl war auch bei Spiel zwei gefragt, bei dem Münzen in einen auf eine Wasserbecken schwimmenden Becher gelegt werden musste. Die Mannschaft, bei der der Becher unter ging, hat verloren. Das Kopf-an-Kopf-Duell konnte dabei die Heimmannschaft für sich entscheiden. Auch in den folgenden Spielen, wie Weintrauben mit dem Mund auffangen, Feuerwehrgeräte stapeln und Gegenstände merken, blieb der Kampf um die Punkte bis zum Schluss spannend.

Am Ende konnten sich dann die Gäste aus Weingarten durchsetzen und ein „Drei-Gänge-Menü“ mit nach Hause nehmen. Die Grötzinger brennen nun auf eine Revanche, die sie dann hoffentlich für sich entscheiden können.

Bilder des Länderduells sind online unter www.jugend.feuerwehr-groetzingen.de

kau

Jugendfeuerwehr blickt hinter die Kulissen des SWR

Zu Besuch bei „ARD Buffet“ und „Kaffee oder Tee“

In Wirklichkeit ist vieles ganz anders, als es im Fernsehen scheint. Zu diesem Schluss kamen die Angehörigen der Jugendfeuerwehr Grötzingen, als sie einen Blick hinter die Kulissen des SWR in Baden-Baden werfen konnten. In der Vergangenheit standen unter anderem bereits Ausflüge zum Baden-Airpark, zur Firma Metz und zur Polizei auf dem Programm.

Nach einer Einführung in den Aufbau des öffentlich-rechtlichen Fernsehens und des SWR ging es zunächst in das Requisitenlager. Von Bildern über Pistolen bis hin zu einfachen Wasserflaschen findet sich hier alles, was in einem Film zu sehen sein könnte. Weiter ging es dann in ein Fernsehstudio, welches für verschiedene Sendungen genutzt wird. Zum Zeitpunkt der Besichtigung war die Kulisse für die Rateshow „Sag die Wahrheit“ aufgebaut. Diese wird, nachdem eine Reihe von Sendungen am Stück aufgezeichnet wurde, abgebaut. An gleicher Stelle wird dann einfach die Kulisse für eine andere Sendung aufgebaut. Die Jugendlichen durften sogar eine der teuren Fernsehkameras ausprobieren.

Wie in einer echten Wohnung sah es am Set der Sendung „Die Fallers“ aus. Alle Zimmer waren so eingerichtet, als würde hier tatsächlich jemand wohnen. Auch der Kühlschrank war voller Lebensmittel, beim genaueren Hinsehen fiel aber auf, dass die Sachen nicht essbar waren: Sie waren alle aus Plastik.

Nach einer Tour durch die verschiedenen Werkstätten, konnten der Nachwuchs der Feuerwehr Grötzingen noch in die Fernsehstudios, aus welchen fast jeden Tag die Sendungen „ARD Buffet“ und „Kaffee oder Tee“ ausgestrahlt werden.

kau

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