Jugendfeuerwehr Karlsruhe

Berichte

Grötzingen: Freude für Kinder in Not

In diesem Jahr hat die Grötzinger Jugendfeuerwehr an der weltweit größten Geschenkaktion teilgenommen: „Weihnachten im Schuhkarton“. Zwei Mittwoche standen ganz im Zeichen dieser Aktion. Jugendwart Philipp Schuhmacher präsentierte den Jugendlichen zunächst das Projekt, bei dem im vergangenen Jahr knapp eine halbe Millionen Kartons verschickt wurden.

In kleinen Gruppen umwickelte der Nachwuchs der Grötzinger Feuerwehr zunächst die mitgebrachten Schuhkartons mit Geschenkpapier. Anschließend machten sie sich Gedanken, mit welchen Kleinigkeiten sie den Kindern in den Empfängerländern eine Freude machen können. Diese sind unter anderem Bulgarien, Moldau, Rumänien und Weißrussland.

In der folgenden Woche ging es in den Gruppen auf Einkaufs-Tour. Hier wurden Dinge des Alltags wie Zahnbürsten aber auch Stifte, Hefte und Malbücher besorgt. Natürlich durfte auch Spielzeuge und Süßigkeiten nicht fehlen. So werden nun viele Stofftiere an Weihnachten ein neues Zuhause finden. Mit in den Karton gelegt wurde auch ein Bild der Gruppen. Mittlerweile sind die Geschenke auf dem Weg in das deutsche Zentrallager, von wo aus sie in die Empfängerländer transportiert werden.

Mit der Teilnahme an der Aktion haben die Jugendlichen einem bedürftigen Kind vielleicht das erste Weihnachtsgeschenk seines Lebens gemacht und eine Freude, die es nicht so schnell vergessen wird.

Bilder der Aktion gibt es auch im Internet unter www.jugend.feuerwehr-groetzingen.de.

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Übungstag Technische Hilfeleistung der Jugendfeuerwehr Wettersbach und Wolfartsweier

Am Samstag, dem 12. Oktober 2013, fand der Tag der Technischen Hilfeleistung der Jugendfeuerwehr Wettersbach zusammen mit der Abteilung Wolfartsweier statt. An diesem Tag wurde den Jugendlichen der komplexe Themenbereich der Technischen Hilfeleistung in Theorie und Praxis näher gebracht. Gemeinsam startete man um 8.30 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück im Feuerwehrhaus Wettersbach, danach fand eine 45minütige Theorieeinheit zum Thema Verkehrsunfälle statt in welcher u.a. der Rettungsgrundsatz, die Raumaufteilung an der Einsatzstelle sowie die Aufgabenverteilung der einzelnen Trupps behandelt wurde.

Nach dieser theoretischen Einheit fuhr man zur ersten praktischen Einheit dieses Tages zum Gewerbegebiet nach Palmbach wo schon zwei Übungs-PKWs bereit standen. Nun wurde erst einmal eine Geräteablage eingerichtet sowie der 1. Punkt des Rettungsgrundsatzes, Sichern, abgearbeitet, welcher u.a. die Verkehrsabsicherung, das Sicherstellen des Brandschutzes sowie das Unterbauen des Fahrzeuges beinhaltet. Anschließend wurde eine Fußraumöffnung durchgeführt, hierfür wurde nach Quetschen des Kotflügels und Entfernen der Scheibe, mittels Rettungsspreizer die Beifahrertür entfernt um an den Fußraum zu gelangen. Nach dieser Tätigkeit aß man im Feuerwehrhaus erstmal zu Mittag, bevor es wieder zur zweiten praktischen Einheit des Tages ins Gewerbegebiet ging.

Im zweiten Teil beschäftigte man sich mit einer patientenorientierten Rettung, hierbei handelt es sich um ein Verfahren um Personen mit möglicherweise inneren Verletzungen und/oder Verletzungen im Hals-Wirbelsäulenbereich möglichst schonend zu befreien. Hierfür wurde zuerst die Frontscheibe entfernt und danach alle Fahrzeugsäulen durchtrennt, nun konnte man das Dach zurück klappen und die Person befreien. Am Ende des Tages wurde dann noch ein Verfahren bei welchem mittels eines hydraulischen Rettungszylinders der Fußraum erweitert wurde demonstriert. Nach dem gemeinsamen Aufräumen ging dann ein sehr interessanter und lehrreicher Tag für die Jugendlichen zu Ende.

Großübung der Karlsruher Jugendfeuerwehren

Die General-Fahnert-Kaserne in Neureut-Kirchfeld war am Samstag, 24.08.2013 Schauplatz der Großübung aller Karlsruher Jugendfeuerwehren.

 

Wegen des großen Schadensereignisses (Brandbekämpfung, Chemikalien-Schutzeinsatz und technische Hilfeleistung / PKW-Brand) wurde das Übungsobjekt in mehrere Abschnitte aufgeteilt. Für die Jugendgruppe aus Bulach, Daxlanden und Durlach wurde ein Brand in einer großen Fahrzeughalle angenommen.

 

Beim Eintreffen drang schon dichter Rauch (aus einer Nebelmaschine) aus dem Hallenkomplex. Schnell waren unsererseits die Rohre zum Löschen aufgebaut und die Wasserversorgung sichergestellt. Zusammen mit allen Kameraden konnte der in unserem Bereich fingierte Brand (eine brennende gasbefeuerte Wanne) schnell gelöscht werden.

 

Im Anschluss an die Übung wurden wir dann durch die Feuerwehr Aue mit Grillwürsten und etwas zu trinken versorgt, so dass der Vormittag im Fluge vorüber war. Über 100 Jugendliche und erwachsene Feuerwehrleute nahmen an der Übung teil. Es war großes Blaulichtspektakel, das auch viele Besucher anlockte, um zu sehen, was die Jugendlichen schon so drauf haben.

 

Einen großen Dank an das Team unserer Jugendfeuerwehr Karlsruhe, die es uns ermöglichten auf diesem riesigen Gelände - mitten in der Sommerferienzeit - eine Schauübung durchzuführen!

Bericht zur Jugendgroßübung am 24.08.2013

Am 24.08.2013 war es wieder soweit. Die alle zwei Jahre stattfindende Jugendgroßübung der Freiwilligen Feuerwehr Karlsruhe fand diesmal auf dem Gelände der General-Fahnert-Kaserne in Karlsruhe-Neureut statt.

 

Unsere Abteilung traf sich um 7:30 Uhr an unserem Gerätehaus, der Appenmühle. Nachdem wir unsere Übungstaschen gepackt und verladen hatten, nahmen wir, sechs Jugendliche und zwei Betreuer, noch einen kleinen Snack zu uns. Dann fuhren wir mit unserem LF 8-Mess zum Bereitstellungsraum. Dort warteten wir dann ca. eine Stunde. Um 9:40 Uhr wurden wir dann mit dem 3. Zug auf das Übungsgelände alarmiert. Mit Blaulicht und Martinshorn fuhren wir dann das Kurze Stück zum Übungsgelände. Am „Einsatzort“ angekommen, erkundete unser Gruppenführer, Dominik Wagner, die Einsatzstelle. Es stellte sich heraus, dass auf einem abgestellten Kleintransporter ein unbekannter Gefahrstoff aus zwei Behältern austrat. Sofort rüstete sich der Angriffstrupp mit Overgament und Messgeräten aus und ging zur genaueren Erkundung vor. Währenddessen bauten der Wasser- und Schlauchtrupp eine Notdekostation mit Steckleiterteilen und einer Plane auf. Der Wassertrupp rüstete sich dann ebenfalls mit Overgaments aus, um den zurückkehrenden Angriffstrupp zu dekontaminieren. Dies geschah dann mit unserer Kübelspritze, da mittlerweile das Hydrantennetz der Kaserne nicht mehr funktionierte. Der Schlauchtrupp half dem Angriffstrupp beim anschließenden Entkleiden. Nun wurde noch gemeinsam abgebaut.

 

Zum Abschluss der Übung wurde noch ein großes Gruppenfoto aller Abteilungen gemacht. Anschließend versorgte uns die Abteilung Aue noch mit Getränken und Bratwürsten.

 

Alles in allem war die Großübung sehr gelungen und wir freuen uns schon auf die Nächste.

 

Marco Cempirek
Jungendfeuerwehr ABC-Zug Karlsruhe Stadt

Jugendfeuerwehr im Einsatz

Rund um die Uhr einsatzbereit waren die Jugendlichen der Freiwilligen Feuerwehr Grötzingen und des DRK Durlach am vergangenen Wochenende. Bei der 24h-Übung besetzten 22 Jugendliche das Feuerwehrhaus Grötzingen um jederzeit ausrücken zu können, wenn die Leitstelle zu einem Einsatz ruft. Dienstbeginn war am Samstag, 27.4., um 15 Uhr. Nach der Begrüßung durch Jugendwart Philipp Schuhmacher begann der Dienst zunächst einmal mit Hefezopf zur Stärkung. Doch kaum war dieser verspeist, alarmierte die "Leitstelle" schon zum ersten Alarm: Einen Wohnhausbrand am Viehweg.

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